Bitcoin, Ether – Megatrend Kryptowährungen

20. Dezember 2017 von Graphische Betriebe Kip
Lange Zeit waren Kryptowährungen der breiten Bevölkerung nicht bekannt, dieses ändert sich von Tag zu Tag durch den enormen Höhenflug, den die Kryptowährung Bitcoin seit Jahresanfang hinlegt. Jetzt berichten immer mehr Medien über diesen Hype. Verpassen wir jetzt alle die Megachance unseres Lebens oder sind viele der unerfahrenen „Investoren“ später die Dummen? An der Börse zählt: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wer zuletzt kommt, den beißen die Hunde! Schauen wir uns das Thema einmal genauer an.

Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie

bitcon
Es gibt aktuell ca. 1.300 handelbare Kryptowährungen, diese existieren „nur“ digital – es gibt keine realen Münzen oder Scheine. Kryptowährungen können von „jedem“ hergestellt bzw. geschürft werden, der sich mit der Materie auskennt und leistungsstarke Rechner hat. Man spricht von „Mining“ =Schürfen. Es gibt derzeit nur wenige Möglichkeiten, mit einer Kryptowährung zu bezahlen. Bitcoin, Ether und alle anderen werden zur Zeit als fast reines Spekulationsobjekt gesehen.

Hinter den Kryptowährungen steckt eine als  überaus sicher bekannte Blockchain-Technologie. Diese Technologie ist sehr umfassend und nicht ganz so einfach zu verstehen. Hierzu gibt es zahlreiche Internetseiten, um sich darüber zu informieren. Eine Fälschung der Währung soll nicht möglich sein. Privatinvestoren wie auch Profis können die Währungen über verschiedene Handelsinternetseiten kaufen und verkaufen, z.B. www.kraken.com. Es gibt seriöse Anbieter und wie in vielen Bereichen auch schwarze Schafe. Grundsätzlich ist dieses Segment hochspekulativ und schwankungsanfällig. Kein Mensch kann heute mit Gewissheit sagen, welche Kryptowährungen überleben, welche wieder verschwinden und welcher Wert einmal hinter einem Bitcoin oder auch Ether stehen wird.

Bitcoin – die bekannteste Kryptowährung

bitcon münzeWer hat den Namen Bitcoin (BTC) nicht schon gehört. Der eine ahnt, was dahinter steckt und andere wissen nichts mit diesem Begriff anzufangen. Fakt ist, dass diese digitale Währung seit 2009 öffentlich gehandelt werden kann. Sehr lange Zeit hielt sich der Kurs im Bereich um 100 Dollar. Der erste große Anstieg auf 800 Dollar startete Ende 2013 und seit Anfang 2017 knackte der Bitcoin fast täglich neue Bestmarken. Aktuell steht er bei knapp 10.000 Dollar und kein Mensch weiß, wo er in naher oder auch in ferner Zukunft stehen wird. Der Bitcoin ist begrenzt auf 21 Mio. Stück, daher sind Idealisten der festen Überzeugung, dass der Bitcoin keine Wertbegrenzung hat. Im Prinzip kann er ins unermessliche steigen. Ist er vielleicht einmal mehr Wert als Gold?

Der Geist „Satoshi Nakamoto“

Das Konzept des heutigen Bitcoins wurde von einer Person mit Namen Satoshi Nakamoto erfunden und zusammen mit einigen Programmierern in einer Software entwickelt. Die Idee war, ein „freies“ Geld zu schaffen, welches nicht vom Staat reguliert wird und von keinem Menschen manipuliert werden kann. Man geht davon aus, dass es sich bei dem Namen des Erfinders nicht um seinen realen Namen handelt. Niemand weiß, wer dahinter steckt.

Wie die Zukunft der digitalen Währungen aussieht, ob sich eventuell einmal eine digitale Währung durchsetzen wird, die wir heute noch nicht kennen, wird sich zeigen. Fachleute sind sich uneinig darüber, wie das Thema weiter geht. Einig sind sich die meisten nur darin, dass diese Erfindung viele Bereiche verändern wird und die dahinter stehende Blockchain-Technologie so oder in abgewandelter Form für viele Finanzbereiche weiterhin existieren und viele altbekannte Zahlungsmöglichkeiten revolutionieren wird.

Gold, die vielleicht bessere Alternative?

Aus unserer Sicht schon, denn digitale Währungen eignen sich nicht für drucktechnische Veredelungen, „Gold“ hingegen schon. Ob goldene Heißfolienprägungen bei Anhängeetiketten und Türchenkalendern, goldene PET-Cellophanierung bei Faltschachteln, die Rubbelkarte mit goldenem Rubbelfeld oder Gold als Sonderfarbe im Offsetdruck, fast alle unsere Druckobjekte lassen sich mit Goldtönen veredeln.

 

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