Die bedruckte Parkscheibe als Ladescheibe für Elektroautos?

7. März 2019 von Graphische Betriebe Kip
In Deutschland fahren ca. 46 Millionen PKW mit Benzin oder Diesel, aber bisher nur ca. 60.000 Autos mit Hybridantrieb bzw. als reines elektrisch angetriebenes Fahrzeug. Auf den ersten Blick eine noch sehr überschaubare Zahl, die zwar in den letzten Jahren gestiegen ist, wenn auch noch nicht in dem Maße, wie es unsere Bundesregierung anstrebt. Woran liegt das? Hoher Kaufpreis, geringe Reichweiten, zu wenige Ladestationen und zu lange Ladezeiten trotz Schnelllademöglichkeiten sind auf jeden Fall die Gründe, die einem sofort dazu einfallen.


Welche Möglichkeiten gibt es, ein E-Auto zu laden?

Die Haushaltssteckdose

Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um die einfachste Art, einem Elektrofahrzeug wieder neues Leben einzuhauchen. Einfach, weil die meisten Hersteller schon das passende Kabel mitliefern, aber zugleich  leider auch die langsamste Lademöglichkeit. Ein fast leerer Akku benötigt in der Regel eine ganze Nacht, bis er wieder aufgefüllt ist. Diese Lademöglichkeit ist nicht für den Dauerbetrieb zu empfehlen, da die Hausinstallation in der Regel nicht für diese Verwendung gedacht ist.

Die Ladestation für zu Hause

Das ist die deutlich schnellere und auch professionellere Variante, ein E-Auto zu Hause aufzuladen. Je nachdem, ob diese Stationen an einen normalen Haushaltsstromanschluss   oder an einem Starkstromanschluss angeschlossen sind, dauert ein Ladevorgang nur noch wenige Stunden. Diese Zeiten variieren natürlich nach der Größe und dem Ladezustand des Akkus. Die Installationskosten für Heimladesäulen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Unbedingt muss ein Fachmann beraten und die Station zu Hause installieren.

Öffentliche Schnell-Ladestationen

Auch wenn es längst noch nicht genügend frei zugängliche Ladestationen gibt, man sieht sie immer häufiger in den Innenstädten, auf Supermarktparkplätzen, in Parkhäusern, auf Parkplätzen oder an Tank- und Raststätten. Es handelt sich um Schnellladestationen, die das Auto beim „normalen“ Parken möglichst schnell aufladen. Die Kosten für den Ladevorgang unterscheiden sich stark und werden in der Regel mittels App oder einer Chipkarte bezahlt. Vereinzelt gibt es sogar Ladestationen, die nichts kosten, hierbei handelt es sich meist um Werbemaßnahmen.

Zuerst höherer Absatz oder bessere Ladeinfrastruktur?

Die Verkaufszahlen von E-Autos steigen, wenn auch längst nicht so stark wie in anderen Ländern bzw. wie von unserer Regierung gewünscht. Das öffentliche Ladestationennetz ist noch weiter  ausbaubar und wie die genaue Zukunft in diesem Bereich aussieht, weiß vielleicht auch noch keiner ganz genau. Fakt ist aber auch, dass die Automobilhersteller das Wettrüsten in diesem Bereich gestartet haben, denn in den nächsten Jahren kommen immer mehr E-Modelle auf den Markt. Wie schnell das Ladenetz ausgebaut wird, werden wir sehen. Damit es hier voran geht, müssen beide Bereiche parallel sinnvoll ausgebaut werden.

Was machen wir, solange es nur wenige Ladestationen gibt?

Nun, die E-Mobilisten sollten sich selbst helfen und einander unterstützen. Was  ist nerviger als mit einem fast leeren Akku an die belegte E-Ladestation zu kommen und man hat keine Ahnung, wann der Parker wieder zurück zu seinem Auto kommt. Hier schaffen wir Abhilfe!

Die Park-Ladescheibe für Elektrofahrzeuge

Wir kennen alle die klassische Parkscheibe, aber worum handelt es sich bei einer Park-Ladescheibe für E-Autos? Na klar, sie vereint die typische blaue Parkscheibe auf der einen Seite mit einer Ladescheibe auf der anderen Seite. Die blaue Seite nach StVO können Sie wie gewohnt nutzen und die andere Seite können sie während des Ladevorgangs an öffentlichen Ladestationen einsetzen. Hier stellen Sie die Uhrzeit ein, wann der Ladevorgang beendet sein wird und sie den Parkplatz für andere Stromdurstige räumen. Zusätzlich können sie auf einem extra Feld ihre Handynummer hinterlassen, so dass ein anderer E-Autofahrer sie im Notfall auch mal erreichen kann. Es handelt sich also um ein Kommunikationstool, welches für viele Fahrer von E-PKW in Zukunft sicherlich hilfreich sein wird.

Werbung auf der Park- Ladescheibe? Kein Problem!

Dieses Tool kann selbstverständlich auch als Träger ihrer Werbebotschaft dienen. Zusätzlich zu den fest vergebenen Druckflächen für die eigentliche Funktion der Drehscheibe können freie Flächen für Ihre Werbung geschaffen werden. Die Parkscheiben mit zusätzlicher Ladezeitnennung bestehen aus einem stabilen Karton und können auf Wunsch auch mit einer Folie cellophaniert werden. Die Drehscheiben können mit und ohne Metallöse produziert werden. Optimal eignen sich diese bedruckten Drehscheiben als außergewöhnliche Mailingaktion.

Lade- und Parkdauer voraussichtlich bis…..

„Die Park-Ladescheibe für Elektrofahrzeuge ist als Gebrauchsmuster geschützt. Als Druckerei für Drehscheiben liegen uns die Vertriebsrechte vor. So können Sie ohne Bedenken diese gedruckten Parkscheiben auch für Ihre Werbemaßnahme einsetzen!“

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