Seemannsknoten und Druckerei – wie passt das zusammen?

4. Oktober 2018 von Graphische Betriebe Kip
Sie werden Seemannsknoten oder Schifferknoten genannt. Die Rede ist von einer speziellen Knotentechnik, die im Schifffahrtswesen und im Bereich der Sportboote eingesetzt wird. Vielen von uns sind einige Knoten wahrscheinlich bekannt, auch wenn wir nicht genau wissen, wie man Sie knotet bzw. „steckt“: Palstek, Kreuzknoten oder auch der Schotstek sind nur ein paar von ihnen. Wenn man die Knoten richtig ausführt, halten Sie starke Lasten aus und lassen sich auch noch öffnen, wenn die Leine bzw. das Tau nass geworden ist

Klampe belegenDie 10 wichtigsten Seemannsknoten

Ich selbst habe die gängigsten Knoten im Zuge meines Bootsführerscheins lernen müssen, merke jedoch, dass man das stecken der Knoten, wie es unter echten Seemännern heißt, dann doch wieder schnell vergisst, wenn man sie nicht ständig in der Praxis einsetzt.

Diese Prüfungs-Knoten musste ich beherrschen: Achtknoten, Rundtörn mit zwei halben Schlägen, Kreuzknoten, einfacher Schotstek, doppelter Schotstek, Stopperstek, Webleinstek, Webleinstek auf Slip, Palstek und Belegen einer Klampe.

Im Internet gibt es viele nützliche Seiten, die einem auf einfache Art und Weise die Seemannsknoten zeigen. Mit einem einfachen Seil und einem Stock kann man fast alle Knoten perfekt erlernen. Schauen Sie doch mal nach und versuchen, den ein oder anderen Knoten davon zu stecken.

Anhängeetiketten maschinell und manuell geknotet

Auch wir bei Kip beherrschen die Knotentechnik, auch wenn unsere Knoten nichts mit den Schifferknoten gemein haben. Unsere müssen keine großen Lasten aushalten, aber dennoch dürfen sie sich später im Einsatz auch nicht lösen und das beherrschen unsere Knoten schon seit Jahrzehnten.

Einblick in unsere Knotentechnik für zwei- und mehrseitige Hangtags geben:

„Maschinelles Knoten“: Hierbei wird die Kordel maschinell durch ein vorher gestanztes Loch geführt und nach einer voreingestellten Kordellänge verknotet und abgeschnitten. Maschinell knoten wir zwei- bzw. mehrseitige Anhängeetiketten ab einer Auflage von 5.000 Stück. In diesem Bereich gibt es sehr viele unterschiedliche Kordeln bzw. Fäden in unterschiedlichen Farben: Elastische Kordeln, Baumwollfäden oder Kunstseidenfäden. Für eine maschinelle Fädelung müssen die Kordeln eine bestimmte Stärke aufweisen, nicht zu dünn und nicht zu dick. Das Format der Anhängeetiketten kann variieren, sollte im besten Fall rechteckig oder quadratisch sein, aber auch ganz individuelle Stanzformen sind möglich.

„Manuelle Fädelung“ setzen wir bei Auflagen unter 5.000 Stück ein, bzw. wenn eine sehr dünne bzw. sehr starke Kordel gewünscht wird oder auch Specials wie Lederkordel oder sehr breite Litzen. Die manuelle Fädelung unterscheidet sich dann grundsätzlich in zwei Arten: Manuell geknotet oder manuell eingeschlauft. Bei der normalen Knotentechnik bei Anhängeetiketten können Sie nicht erkennen, ob dieser maschinell oder manuell ausgeführt wurde. Bei der Schlaufentechnik wird ein schon am Ende verknotete Schlaufe durch ein gestanztes Loch durchgeführt und eingeschlauft. Durch das händische Fädeln sind im Bereich der Formate bzw. Stanzfigürlichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Für zwei- und mehrseitige Anhänger gibt es eine große Auswahl an Kordeln:

Für welche Knotentechnik Sie sich auch immer entscheiden. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Hangtags oder Flaschenanhänger!

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